Photovoltaik lohnt sich – aber nur dann richtig, wenn Sie den selbst produzierten Strom auch selbst verbrauchen. Denn wer überschüssige Energie ins Netz einspeist, bekommt dafür meist nur einen Bruchteil dessen, was der Strom vom Versorger kostet – oft weniger als 8 Rappen pro Kilowattstunde. Gleichzeitig müssen Sie denselben Strom später für 30 Rappen oder mehr zurückkaufen. Ein wirtschaftliches Minusgeschäft. Gleichzeitig steigen die Strompreise weiter – und mit ihnen die Abhängigkeit von externen Anbietern.
Ein Stromspeicher dreht den Spiess um. Er sorgt dafür, dass Ihre Energie dort bleibt, wo sie hingehört: bei Ihnen. So nutzen Sie Ihren Solarstrom dann, wenn Sie ihn wirklich brauchen – abends, nachts oder bei schlechtem Wetter – und reduzieren Ihre Stromrechnung spürbar.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie moderne Solarspeicher funktionieren, was sie kosten und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Und übrigens: Bei Solarmacher finden Sie nicht nur leistungsstarke Speicherlösungen von renommierten Herstellern wie SolarEdge und SMA, sondern auch eine persönliche Beratung, massgeschneiderte Planung und professionellen Einbau – alles aus einer Hand. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein ausführliches Beratungsgespräch.
Was ist ein Stromspeicher – und wie funktioniert er?
Ein Stromspeicher – im Photovoltaik-Kontext auch Batteriespeicher oder Solarspeicher genannt – ist die ideale Ergänzung zu Ihrer PV-Anlage. Er speichert überschüssigen Solarstrom, den Ihre PV-Anlage tagsüber produziert, und stellt ihn dann zur Verfügung, wenn Sie ihn wirklich brauchen: abends, nachts oder an trüben Tagen.
Stromspeicher, Batteriespeicher oder Solarspeicher – wo liegt der Unterschied?
Diese Begriffe werden im Alltag oft gleichbedeutend verwendet, stehen aber für leicht unterschiedliche Dinge:
- Stromspeicher ist der allgemeine Begriff für jede Art der elektrischen Energiespeicherung im Haus.
- Batteriespeicher beschreibt die technische Komponente, also die Batterie selbst.
- Solarspeicher meint Batteriespeicher, die speziell in Kombination mit einer Photovoltaikanlage eingesetzt werden.
Bei Solarmacher erhalten Sie hochwertige Solarspeicher, die optimal auf Ihre Photovoltaikanlage abgestimmt sind – für maximale Effizienz und Unabhängigkeit. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein ausführliches Beratungsgespräch.
So funktioniert ein Solarspeicher im Alltag
- Ihre PV-Anlage produziert tagsüber Strom – meist mehr, als gerade im Haus benötigt wird.
- Der überschüssige Strom wird im Solarspeicher zwischengespeichert.
- In den Abendstunden oder bei schlechtem Wetter versorgt Sie der Speicher mit dieser Energie.
- Dadurch sinkt Ihr Strombezug aus dem Netz – und Ihre Stromrechnung gleich mit.
AC oder DC – wie wird der Speicher eingebunden?
Ob der Solarspeicher vor oder nach dem Wechselrichter in das System eingebunden wird, beeinflusst die Effizienz und Nachrüstbarkeit:
- DC-gekoppelte Speicher (z. B. unsere SolarEdge Home Batterie) speichern den Gleichstrom direkt aus den Solarmodulen, bevor er umgewandelt wird. Das reduziert Energieverluste und erhöht die Effizienz.
- AC-gekoppelte Speicher (z. B. unser SMA Home Storage) werden nach dem Wechselrichter eingebunden. Der Strom wird also erst ins Hausnetz (Wechselstrom) umgewandelt und danach gespeichert. AC-Kopplung ist besonders gut geeignet für Nachrüstungen in bestehende Systeme.
Solarmacher bietet Ihnen beide Varianten – und berät individuell, welche Lösung für Ihre Situation die beste ist.
Welche Speichertechnologien kommen zum Einsatz?
Bei Solarmacher setzen wir auf moderne Lithium-Technologie – zuverlässig, langlebig und sicher:
- Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4):
✔ Sehr hohe Sicherheit
✔ Lange Lebensdauer (bis zu 8000 Ladezyklen)
✔ Eingesetzt im SMA Home Storage - Lithium-Ionen (Li-Ion):
✔ Hoher Wirkungsgrad
✔ Kompakte Bauweise
✔ Eingesetzt in der SolarEdge Home Batterie
Ältere Technologien wie Blei-Gel oder Salzwasser-Batterien sind entweder ineffizient, schwer oder nicht mehr zeitgemäss – bei Solarmacher benutzen wir sie nicht. Wir setzen auf moderne Lithium-Technologie mit Fokus auf Sicherheit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit – etwa durch 10 Jahre Garantie und über 8000 Ladezyklen bei SMA Home Storage.
Übrigens: Auch Ihr E-Auto kann als Speicherlösung fungieren. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zu Ladestationen und Zubehör.
Weitere Vorteile eines Stromspeichers
Ein Speicher für Ihre PV-Anlage bringt viele Vorteile – sowohl finanziell als auch ökologisch. Besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe entfaltet er sein volles Potenzial.
Erhöhte Energieunabhängigkeit (Autarkie)
Mit einem Stromspeicher erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch und senken Ihre Abhängigkeit von externen Stromlieferanten deutlich. Denn statt den tagsüber erzeugten Solarstrom ins Netz einzuspeisen, speichern Sie ihn lokal und nutzen ihn genau dann, wenn Sie ihn brauchen – abends, nachts oder bei schlechtem Wetter.
Dadurch machen Sie sich unabhängiger von politischen Entscheidungen, Marktverwerfungen oder möglichen Netzengpässen – und schaffen sich ein Stück Energie-Souveränität in den eigenen vier Wänden.
Effiziente Energienutzung und Nachhaltigkeit
Mit einem Solarspeicher holen Sie das Maximum aus Ihrer Photovoltaikanlage heraus. Der Eigenverbrauch steigt, der Bezug aus dem Netz sinkt – und damit auch der CO₂-Fussabdruck Ihres Haushalts.
Das Ergebnis:
- Mehr erneuerbare Energie bleibt im eigenen Haus
- Weniger Strom muss von fossilen Quellen bezogen werden
- Sie tragen aktiv zur Energiewende bei
- Die Umwelt freut’s
Was kostet ein Stromspeicher – und wie viel können Sie sparen?
Viele Hausbesitzer:innen stellen sich die Frage: Lohnt sich ein Stromspeicher überhaupt? Die Antwort: Ja – und das sogar mehrfach. Zwar ist die Anschaffung mit einer Investition verbunden, doch langfristig sparen Sie deutlich mehr, als Sie ausgeben. Wer stattdessen auf die Einspeisevergütung setzt, verschenkt bares Geld – jeden Tag.
Rechenbeispiel: Warum sich Eigenverbrauch mehr lohnt als Einspeisung
Viele Hausbesitzer:innen stellen sich die Frage: Ist ein Stromspeicher die Investition wert – oder fahre ich mit Einspeisung und Netzbezug langfristig günstiger?
Annahmen:
- Jahresverbrauch: 4'500 kWh
- Strompreis: 30 Rappen/kWh
- Einspeisevergütung: 7 Rappen/kWh
- Stromspeicher: 9.7 kWh nutzbar
Eigenverbrauch: 30 % ohne Speicher, 80 % mit Speicher
Ein Schweizer Haushalt mit einem Verbrauch von 4’500 kWh im Jahr kann ohne Speicher etwa 30 % des Stroms direkt selbst nutzen – also rund 1’350 kWh. Der Rest wird eingespeist (z. B. für 7 Rappen/kWh vergütet) und später bei Bedarf teuer für 30 Rappen/kWh zurückgekauft. Daraus ergeben sich jährliche Netto-Stromkosten von CHF 724.50.
Mit einem Stromspeicher steigt der Eigenverbrauch auf 80 % (3’600 kWh). Dadurch sinkt der Stromzukauf auf nur noch 900 kWh – und entsprechend auch die Kosten. Gleichzeitig wird weniger eingespeist (und damit weniger schlecht vergütet). Trotz der anfänglichen Investitionskosten liegen die Gesamtausgaben über 15 Jahre um mehr als CHF 2’300.– niedriger – konservativ gerechnet (siehe unten).
Warum der tatsächliche Spareffekt noch viel höher ausfällt
Die Vergleichstabelle rechnet konservativ – mit stabilen Strompreisen, keiner Förderung und einem typischen Nutzerverhalten. In der Realität sieht es oft noch deutlich besser aus. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Ihre Einsparung mit Stromspeicher sogar weit über CHF 2’300.– liegen wird:
1. Strompreise steigen weiter – langfristig deutlich
Die Strompreise in der Schweiz sind in den letzten Jahren teils massiv gestiegen – 2024 allein um 18 % im Durchschnitt, in einigen Gemeinden noch deutlich mehr.
Wenn sich der Preis pro kWh beispielsweise von durchschnittlich 30 auf 40 Rappen erhöht, steigt die jährliche Ersparnis durch Eigenverbrauch mit Speicher ebenfalls deutlich – und die Amortisationszeit verkürzt sich erheblich. Über 15 Jahre hinweg kann man jedoch davon ausgehen, dass der Strompreis noch weitaus stärker steigen wird – auf mehr als 40 Rappen.
2. Einspeisevergütung bleibt niedrig
Auch wenn ab 2026 eine schweizweite Mindestvergütung von 6 Rappen pro kWh gilt, ist das im Vergleich zum Strompreis immer noch ein sehr schlechter Deal. Jeder nicht eingespeiste, sondern selbst verbrauchte kWh spart Ihnen vier- bis fünfmal mehr Geld, als Sie bei Einspeisung erhalten würden.
3. Mehr Eigenverbrauch möglich – bis zu 90 % realistisch
In der Beispielrechnung gehen wir von 80 % Eigenverbrauch aus – das ist solide. Doch: Wer zusätzlich z. B. eine Wärmepumpe, ein E-Auto oder smarte Haushaltsgeräte besitzt, kann den Eigenverbrauch clever optimieren und auf 90 % steigern.
Jeder zusätzliche Prozentpunkt bringt bares Geld – bei 90 % liegen die jährlichen Stromkosten mit Speicher bei nur noch CHF 103.50 – das sind weniger als neun Franken im Monat. Geschenkt.
Mehr Informationen lesen Sie auch in unserem Artikel zum Thema Eigenverbrauchsoptimierung.
4. Stromspeicher halten oft länger als 15 Jahre
Unsere Rechnung basiert auf einer Lebensdauer von 15 Jahren, aber moderne Systeme wie der SMA Home Storage sind für bis zu 8’000 Ladezyklen ausgelegt – das reicht bei einem durchschnittlichen Tageszyklus für über 20 Jahre.
Wird der Speicher 20 Jahre genutzt, verlängert sich der Einsparzeitraum und der wirtschaftliche Vorteil steigt entsprechend – ganz ohne zusätzliche Investition.
5. Förderungen
In zwei Kantonen, genauer gesagt in Thurgau und Schaffhausen, gibt es Fördergelder für Stromspeicher. Dies reduziert die Anschaffungskosten erheblich.
- Thurgau: CHF 1’000.– Förderung für Batteriespeicher
- Schaffhausen: ebenfalls CHF 1’000.– Förderung für Batteriespeicher
6. Dämmmassnahmen und energieeffiziente Systeme senken den Verbrauch
Wer zusätzlich in Wärmedämmung, energieeffiziente Haushaltsgeräte, LEDs oder intelligente Steuerungen investiert, senkt seinen Stromverbrauch insgesamt.
Dadurch benötigen Sie weniger Zukauf aus dem Netz, was Ihre Unabhängigkeit weiter steigert – und gleichzeitig Ihre Speicherlösung noch effizienter macht.
Was kostet ein Stromspeicher bei Solarmacher?
Bei Solarmacher bieten wir zwei hochwertige Speicherlösungen an, die sich in Technologie, Aufbau und Integration unterscheiden – aber eines gemeinsam haben: hohe Effizienz, Flexibilität und langlebige Qualität.
SMA Home Storage – flexibel, modular und bewährt
Der SMA Home Storage ist ein AC-gekoppelter Stromspeicher mit modernster Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LiFePO₄) – besonders sicher, langlebig und wartungsarm. Er eignet sich ideal für bestehende PV-Anlagen oder Nachrüstungen.
- Stack-Konzept: Das System ist modular aufgebaut – je Modul stehen 3.28 kWh nutzbare Kapazität zur Verfügung. Mehr Kapazität? Kein Problem: Einfach mehrere Module stapeln.
- Platzsparend & flexibel montierbar: Wand- oder Bodenmontage, auch im Aussenbereich (IP65)
Sicherheit & Qualität: 10 Jahre Garantie, bis zu 8’000 Ladezyklen, Wirkungsgrad 94.5 %
Stand: Februar 2026. Die Preise können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf unserer Produkt-Seite zu Batteriespeichern über die aktuellen Preise oder kontaktieren Sie uns direkt für ein ausführliches Beratungsgespräch.
SolarEdge Home Battery – direkt gekoppelt, hocheffizient und smart
Die SolarEdge Home Battery ist DC-gekoppelt – das bedeutet: Der Strom fliesst direkt aus den Solarmodulen in den Speicher, ohne zusätzliche Umwandlungsverluste. Sie eignet sich besonders für Neuanlagen oder integrierte SolarEdge-Systeme mit Wechselrichter, PV-Modulen, Wallbox und App-Steuerung.
- Stack-Konzept: Jedes Modul hat 4.85 kWh – kombinierbar auf über 20 kWh Gesamtleistung
- Systemintegration: Ideal in Kombination mit PV, E-Mobilität und smarten Verbrauchern
- Kompakte Bauform und einfache Installation: Plug-and-Play, wartungsfrei
Preisbeispiel:
Stand: Februar 2026. Die Preise können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf unserer Produkt-Seite zu Batteriespeichern über die aktuellen Preise oder kontaktieren Sie uns direkt für ein ausführliches Beratungsgespräch.
Welche Faktoren beeinflussen die Auswahl eines Stromspeichers?
Ein Stromspeicher sollte nicht nur zur PV-Anlage passen, sondern auch zu Ihrem Haus, Ihrer technischen Ausstattung – und vor allem: zu Ihrem Alltag. Damit Sie langfristig von Ihrer Investition profitieren, ist es wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Die folgende Übersicht hilft Ihnen dabei, die passende Lösung für Ihren Bedarf zu finden.
Welcher Speicher passt zu meinem Haushalt?
Sicherheit & Zelltechnologie: Ein oft unterschätzter Faktor
Solarspeicher sind leistungsstarke Batteriesysteme – und wie bei jeder Hochleistungsbatterie stellt sich die Frage: Wie sicher ist das Ganze im Alltag? Zwar sind moderne Systeme sehr zuverlässig, doch aus dem Alltag kennen wir die Risiken: Überhitzte Handy-Akkus, explodierende E-Bike-Batterien oder sogar Wohnungsbrände durch billige Powerbanks haben immer wieder für Schlagzeilen gesorgt.
Solche Vorfälle passieren fast ausschliesslich bei Billigprodukten, mangelhafter Installation oder fehlendem Sicherheitskonzept. Bei fest installierten Hausspeichern spielt daher nicht nur die Technologie, sondern auch die Qualität des Herstellers eine zentrale Rolle.
Solarmacher arbeitet ausschliesslich mit renommierten Herstellern, deren Produkte höchsten Sicherheitsstandards entsprechen – darunter SMA und SolarEdge, beide weltweit bewährt und geprüft.
Doch selbst unter hochwertigen Systemen gibt es Unterschiede – insbesondere bei der verbauten Zellchemie, die das Verhalten der Batterie im Ernstfall bestimmt:
- SMA Home Storage nutzt Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄)
→ gilt als besonders temperaturstabil, nicht entflammbar und ideal für Wohnumgebungen
→ selbst bei Überladung oder mechanischer Beschädigung besteht kein akutes Brand- oder Explosionsrisiko - SolarEdge Home Battery arbeitet mit klassischer Lithium-Ionen-Technologie
→ sehr effizient und weltweit im Einsatz, benötigt aber präzise Installation und Temperaturmanagement
→ in professioneller Ausführung sicher, aber nicht ganz so fehlertolerant wie LiFePO₄
Tipp: Wenn Sicherheit für Sie oberste Priorität hat – z. B. bei Kindern im Haushalt, bei Innenmontage oder wenn der Speicher in der Nähe von Wohnräumen installiert wird – ist LiFePO₄ (SMA) die robustere Wahl.
Wie viel Speicherkapazität ist sinnvoll?
Richtwert: Tagesverbrauch ≈ Speichergrösse. Für einen Haushalt mit 4’500 kWh Jahresverbrauch ergibt das etwa 12.3 kWh pro Tag. Damit lohnt sich eine Speichergrösse zwischen 9 und 13 kWh – genug, um den Solarstrom vom Mittag in die Abend- und Nachtstunden zu bringen.
Tipp: Ein zu kleiner Speicher ist oft schon mittags voll – lieber leicht überdimensionieren.
Platz, Montage und Erweiterbarkeit
Unsere Systeme sind beide:
- für Wand- oder Bodenmontage geeignet
- mit IP65 gegen Staub und Wasser geschützt (auch im unbeheizten Keller oder Technikraum)
- modular stapelbar
SMA Home Storage punktet mit besonders schlanken Modulen (21 cm tief), SolarEdge mit effizienter Raumnutzung bei hoher Kapazität (bis 23 kWh).
Tipp: Planen Sie etwas Luft für spätere Erweiterungen ein – das spart Kosten, falls Ihr Verbrauch in Zukunft steigt.
Wie zukunftssicher sind Solarspeicher?
Ein Stromspeicher ist mehr als eine technische Ergänzung zur PV-Anlage – er ist eine Investition in Ihre Energiezukunft. Aber wie gut „altern“ solche Systeme? Werden sie in ein paar Jahren noch zeitgemäss sein? Und wie entwickelt sich der Markt?
Die gute Nachricht: Wer heute in einen Solarspeicher investiert, schafft eine solide, zukunftsfähige Grundlage – vor allem, wenn man auf hochwertige, modular erweiterbare Systeme wie die von SMA oder SolarEdge setzt. Gleichzeitig entwickelt sich der Energiemarkt rasant weiter – und es lohnt sich, einen Blick nach vorne zu werfen.
Sind Stromspeicher zukunftssicher?
- Weltweiter Ausbau: Bis 2030 wird ein jährliches Wachstum von etwa 27 % bei der installierten Speicherkapazität erwartet, mit einem prognostizierten Bedarf von 650 Gigawatt weltweit.
- Modularität: Speicher wie SMA Home Storage oder SolarEdge Home Battery lassen sich bei steigendem Energiebedarf unkompliziert erweitern – etwa wenn Sie später eine Wärmepumpe oder ein E-Auto anschaffen.
- Langlebigkeit: Hochwertige Speicher erreichen Lebensdauern von 15 bis 20 Jahren – bei SMA z. B. bis zu 8’000 Ladezyklen dank Lithium-Eisenphosphat-Zellen.
- App- und Softwareintegration: Die Systeme von Solarmacher sind vollständig digitalisiert – so lassen sich PV-Erzeugung, Verbrauch und Speicherstand bequem per App steuern und aktualisieren.
Was bringt die nahe Zukunft?
Neben bewährten Technologien wie Lithium-Ionen und Lithium-Eisenphosphat werden weltweit neue Speicherformen erforscht – z. B.:
- Natrium-Ionen-Batterien: nutzen günstiger verfügbare Rohstoffe, besonders interessant für grosse Speicher
- Feststoffbatterien: gelten als sicherer, kompakter und energiedichter – derzeit jedoch noch teuer und nicht serienreif
- Power-to-X-Technologien: Verfahren wie Power-to-Gas und Power-to-Heat könnten künftig eine grössere Rolle spielen, indem sie überschüssigen Strom in andere Energieformen umwandeln und so langfristig speichern.
Fazit: Für den Heimspeicherbereich sind bewährte Systeme wie SMA und SolarEdge auch mittelfristig die wirtschaftlichste und sicherste Lösung.
Vehicle-to-Home (V2H): Das E-Auto als Solarspeicher
Bidirektionales Laden – also die Möglichkeit, Strom aus der Batterie des Elektroautos wieder ins Hausnetz einzuspeisen – gilt als eine der spannendsten Entwicklungen der nächsten Jahre. In der Schweiz ist das bidirektionale Laden bereits erlaubt (anders als in unserem Nachbarland Deutschland), allerdings noch mit Einschränkungen:
- Vehicle-to-Home (V2H) ist technisch möglich, z. B. mit Fahrzeugen wie dem Nissan Leaf, Honda e, Mitsubishi Outlander, und einige Modelle der VW ID.-Reihe
- Die meisten dieser Fahrzeuge nutzen den CHAdeMO-Stecker, während der Honda e eine Ausnahme darstellt und bidirektionales Laden über den CCS-Stecker ermöglicht. Der weit verbreitete Typ-2-Stecker ist für V2H nicht geeignet.
- Einige Schweizer Anbieter wie sun2wheel bieten passende Ladestationen an
- Vehicle-to-Grid (V2G) – also das Einspeisen ins öffentliche Stromnetz – ist regulatorisch möglich, aber komplex und noch nicht verbreitet
Hinweis: V2H kann langfristig den Eigenverbrauch weiter erhöhen – allerdings steht die Technik heute noch am Anfang. Wer bereits ein kompatibles E-Auto fährt, kann das Thema in die Speicherplanung einbeziehen. Solarmacher unterstützt Sie natürlich dabei, um Ihren Eigenverbrauch weiter zu optimieren.
Fazit
Ein Stromspeicher ist heute weit mehr als eine technische Spielerei. Er ist der Schlüssel zu echter Energieunabhängigkeit, steigert den Eigenverbrauch massiv und schützt vor langfristig steigenden Strompreisen. Wer seinen selbst produzierten Solarstrom intelligent nutzt, spart nicht nur Geld, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag zur Energiewende.
Auch wenn die Anschaffung zunächst wie eine grössere Investition erscheint – über 15 oder gar 20 Jahre hinweg zahlt sich der Speicher mehrfach aus. Besonders in Kombination mit Wärmepumpe, E-Auto oder zukünftigen Technologien wie V2H wird er zur tragenden Säule der eigenen Energieversorgung.
Unsere Empfehlung: Sprechen Sie mit den Expert:innen von Solarmacher. Wir helfen Ihnen dabei, das passende System für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden – sicher, effizient und zukunftsfähig.



